Ein Wochenende in Huancayo
Urlaub ist was Schönes! Und in Peru kann man so unterschiedliches Klima entdecken. Deshalb ging es diesmal für uns ein Wochenende in die Berge.

Ja, wir haben es wirklich mal geschafft und uns ein ganzes Wochenende freigeschaufelt. Es war zwar manchen nicht so recht, dass wir nicht da waren, aber es war echt gut, die Schule mit allem Lärm und Stress zurückzulassen und eine kurze Auszeit zu nehmen. So sind wir dann nach Huancayo gefahren, wo einer aus der Jugendgruppe gerade alle paar Wochenenden studiert. Und nachdem er ursprünglich auch aus Huancayo kommt, kannte er auch ein paar Geheimtipps, kannte sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aus und konnte durch sein Peruaner-Sein auch noch ein paar Preise herunterhandeln.
Außerdem habe ich jetzt endlich Cuy gegessen. 😊
Dafür haben wir zwei lebende (!) Mehrschweinchen gekauft (Foto oben), diese hat die „Tía“ (eigentlich „Tante“, wird aber für enge Freundinnen der Familie genutzt) durch einen gezielten Schnitt umgebracht, dann wurden die Tiere in ein heißes Wasserbad getaucht, damit die Haare besser abgelöst werden können (Foto unten). Das Ausnehmen und Kochen haben wir nicht mitbekommen, aber danach wurden die Cuys geteilt, paniert und gebraten und danach in der fertigen Erdnuss-Sauce zusammen mit den Kartoffeln noch mal gekocht. Das Ganze wurde dann zusammen mit Reis (plus unverzichtbarer Inka-Kola) serviert und war echt lecker, auch wenn es gar nicht so besonders geschmeckt hat. Mich hat es sehr an Hühnchen erinnert…
Was wir so in Huancayo erlebt haben - inklusive Cuy-Zubereitung am Ende - kannst du dir auch in dem Video anschauen:
Übrigens: Wir waren zweimal in Huancayo. Das erste Mal fast direkt nach unserer Ankunft, denn da waren wir bei einer Hochzeit eingeladen. Da haben wir aber nur "TorreTorre" (siehe Foto unten) und ein Einkaufszentrum angeschaut und sonst nicht viel von Huancayo gesehen...