Jahresrückblick 2024
2024 – ein vielseitiges, spannendes und volles Jahr. Was ich so erlebt habe, kannst du hier lesen. 😊

Dezember ist ja immer so ein Monat mit ganz viel Reflexion. Man kann das Jahr nochmal Revue-passieren lassen. Als ich mein Jahr durchgegangen bin, ist mir aufgefallen, dass ich zu einigen größeren Ereignissen gar keinen Blogbeitrag geschrieben habe. Eigentlich ein bisschen traurig. Schreibt also gerne in die Kommentare, falls euch ein Ereignis noch mehr interessiert. Dann schreibe ich da vielleicht demnächst nochmal einen Beitrag zu. Ansonsten wird das hier vor allem ein Werbebeitrag für meine anderen Blogbeiträge. 😂 Aber egal. Vielleicht hast du ja gar nicht alle gelesen. Oder dich interessiert, was mir so als Highlights hängen geblieben ist.
Damit ich nichts vergesse, arbeite ich chronologisch.
Januar

Ich finde, das Jahr mit einem Konzert zu beginnen, hat was. Und so gab es im Januar gleich zwei Konzerte. Zuerst eine Bachkantate im Gottesdienst und kurz drauf gab's dann mit dem Uni-Chor noch ein Konzert mit amerikanischer Chormusik des 20. Jahrhunderts. Dafür hatten wir sogar einen Chorleiter und Komponisten aus den USA zu Besuch, der einige Proben übernommen und dann auch das Konzert dirigiert hat. Eine besondere Erfahrung – nicht nur, weil die Proben dann auf englisch liefen. Nächstes Jahr gibts auch wieder im Januar direkt zwei Konzerte. Da freue ich mich jetzt schon drauf! 😊
Im Januar gab es dann noch eine Warnung vor Schneesturm in Köln. Sehr ungewöhnlich. Deshalb wurde dann auch unsere Schule geschlossen und ich bin spontan noch weiter in den Schnee gefahren: Eine Schneewanderung in Bad Harzburg im Harz. Dazu gibt es keinen Blogbeitrag, aber ein kleines Reel auf Instagram.
Februar/März
Im Februar und März hatte ich Semesterferien. Und so gab es einige Touren: Schmalspurbahn im Harz (YouTube) fahren (sogar mit Dampf!), in den Alpen wandern, bei einem Freundestag das EBD (Eisenbahnbetriebsfeld Darmstadt) besuchen, ein Besuch im deutschen Museum in München und dann natürlich noch die Premium-Lounge-Tour (Blog). An sich war ich die zwei Monate nahezu ununterbrochen unterwegs. In unterschiedlicher Begleitung oder auch ganz alleine. Ich habe viele Städte angeschaut, die ich schon länger mal auf meiner Liste stehen hatte und meine BahnCard100 so richtig ausgenutzt.
Kurz zum EBD, weil das ein großes Highlight war, ich aber weder auf dem Blog, noch bei Instagram oder YouTube was dazu gepostet habe: Im Endeffekt ist das EBD eine große Modelleisenbahn, die einerseits für die Uni da ist und andererseits samstags von einem Verein bedient wird. Jeder, der da im Verein ist, darf sich anmelden und ab und zu gibt es Freundestage, wo die Mitglieder ihre Freunde und Familie mitbringen können. Nach einer kurzen Begrüßung wurde jedem mitgeteilt, auf welchem Stellwerk er eingeteilt ist. Wir haben dann unseren „Fahrplan“ mitgenommen und uns an das Stellwerk gesetzt. Und dann wurde die Uhr gestartet und wir sollten die Züge möglichst nach deren Fahrplan und ohne Verspätung dorthin fahren lassen, wo sie hinsollen. War gar nicht so einfach, da den Überblick zu behalten! Ich fands super, dass sich die Züge auf dem Modell-Feld so bewegt haben, wie ich sie geschaltet habe. Aber ich habe schon einige Verspätungen verursacht, weil ich gar nicht hinterher kam, die ganzen Züge zu steuern. Also an der Stelle nochmal: Hut ab für alle Zugverkehrssteuerer (oder Fahrdienstleiter, wie sie umgangssprachlich genannt werden)!
April
Anfang April bin ich mit meiner Familie nach Budapest gefahren. Die knappe Woche in Budapest war sehr vielseitig. Wir haben die Stadt erkundet – zu Fuß und mit den Straßenbahnen, waren im Parlament, in Thermen, im Eisenbahnmuseum, in einem Museum für alte Statuen aus der Sowjetunion und haben richtig gut gegessen. Dazu habe ich auch keinen Blogbeitrag geschrieben, aber hier gibt's immerhin ein paar Insta-Stories von der Zeit.
Und dann ging auch schon wieder das neue Semester los und ich hatte plötzlich nicht mehr so viel Zeit fürs Reisen. 🥲
Mai
Meinen Geburtstag im Mai habe ich ganz entspannt mit einem Krimidinner gefeiert. Es war ein richtig schöner Nachmittag und wir haben den Mörder sogar identifiziert. 😊 Macht mir richtig Spaß, so mit Menschen in meinem Zimmer am Tisch zu sitzen und zu quatschen. Zwischen den Krimi-Runden haben wir uns immer genügend Zeit genommen, um auch unabhängig von unseren Rollen miteinander ins Gespräch zu kommen. An der Stelle eine unbezahlte Werbepause für die Krimidinner von Cocolino. Die sind verhältnismäßig billig, weil man alles selbst ausdruckt – so kann man seinen Gästen die Rollenbeschreibungen auch schon ganz einfach vorher digital zuschicken. Und je häufiger ich bei Krimidinnern dabei bin, desto mehr faszinieren sie mich! - Werbung Ende.
Und dann ging's noch einen Tag nach Luxemburg (Instagram). Wusstest du, dass man da mit dem Deutschlandticket komplett kostenlos hinkommt? 😮
Juni

Im Juni gabs dann einen spontanen Boots-Ausflug auf dem Neckar, ein Wochenende in Breslau und wieder einige Tagesausflüge in kleinere und größere Städte. Die jetzt alle einzeln aufzuzählen würde den Rahmen etwas sprengen. Im Nachhinein auch echt ein bisschen schade, dass ich da keine Blogbeiträge zu geschrieben habe. Wäre bestimmt ganz interessant geworden...
Juli

Im Juli war ich viel in Berlin. Irgendwie war da ständig irgendetwas. Und neben den anderen Städte-Trips habe ich mit dem Uni-Chor „ELIAS“ aufgeführt. Das war ein schönes Erlebnis im Saal des Gürzenich.
Und dann war ich noch beim CSD-Gottesdienst. Ich finds richtig cool, wenn sich Kirchen für die queere Community einsetzen. Und wo in Köln doch schon eine CSD-Parade ist, warum nicht auch einen CSD-Gottesdienst. Und er wurde richtig gut angenommen. Ich glaube, die Kirche war noch nicht mal an Heilig Abend so voll...
August

Im August fingen dann die Semesterferien wieder an. Dieses Mal waren sie ganz schön stressig, weil ich sehr viele Hausarbeiten und Portfolios schreiben musste. Die meisten davon habe ich im Zug oder in DB-Lounges geschrieben. Nicht nur, weil ich mich da besser konzentrieren kann, sondern auch, weil ich noch ein paar Upgrades übrig hatte, die bald abliefen und die ich natürlich noch benutzen wollte.
September

Anfang September durfte ich wieder mit dem Bürgerchor in der Kölner Philharmonie singen. Wir haben die Saison vom Gürzenich-Orchester mit Mahlers 2. Sinfonie eröffnet. Das war wirklich grandios!
Und dann gab es noch einen kleinen Ausflug nach Straßburg (Blog). Ich hatte immer mal mit dem Gedanken gespielt, meinen Blog umzuziehen. Auf dem Hinweg habe ich das dann final entschieden, auf dem Rückweg habe ich dann den Blog schon umgezogen. Jetzt ist er auf einer eigenen Domain (karinakarinosa.de) und man kann alle meine Artikel ohne Werbung lesen. Dafür zahle ich zwar jetzt auch ein paar Euro im Monat, aber dafür macht es auch wieder Spaß, Beiträge zu schreiben. Falls du mich dabei finanziell unterstützen möchtest, kannst du das ganz einfach hier machen. Falls du dich dafür entscheidest, schon mal ein großes Dankeschön!

Der Rest des Septembers war dann sehr bahnlastig. Zuerst war die Tram-EM (Blog) in Frankfurt. Dort sind Teams aus Trambahnfahrern in verschiedenen Disziplinen gegeneinander angetreten. War ganz witzig, aber leider konnte man nicht so viel sehen. Und so sind wir dann mit ein paar Bekannten dann auch recht bald essen gegangen, anstatt die zweite Hälfte der Meisterschaft anzuschauen…
Die Woche drauf war Tag der Schiene (Blog). Da machen verschiedene Betriebe der Bahn einen Tag der offenen Tür. Ich war Freitag bei uns in Nippes im ICE-Werk. War richtig spannend, aber mit der Bahn sehr schlecht erreichbar. Ein bisschen traurig… Samstag war ich dann morgens in Nürnberg im Instandhaltungswerk. Das hat sich ein bisschen mit dem ICE-Werk in Nippes gedoppelt, aber die in Nürnberg haben ganze Züge auseinandergenommen und wieder zusammengebaut. Die in Nippes warten die ICEs „nur“ und schicken sie nach knapp 24 Stunden wieder zurück in den Verkehr. Nach der Führung in Nürnberg war ich dann noch in der Betriebszentrale in München. Das war richtig spannend. Dort konnte ich zum einen sehen, wie ein Stellwerk in echt funktioniert und habe noch ganz viel anderes rund um Züge gelernt.
Und dann ging es noch zur InnoTrans (Blog). Der größten Mobilitätsmesse der Welt. Eigentlich darf man da nur als Fachbesucher hin, aber ich habe mir ein Studententicket gebucht und dann haben sie gar nicht mehr nach der Fachrichtung gefragt. 😄
Oktober

Im Oktober ging dann das neue Semester wieder los und ich habe einen neuen Nebenjob angefangen. Dementsprechend war dann nicht mehr so viel Zeit für anderes. Für einen Kurztrip nach Sylt (Instagram), ins Siebengebirge (Instagram – Hier musst du ein bisschen nach vorne „spulen“ um zur diesjährigen Wanderung zu kommen) oder nach Hamburg hat es trotzdem gereicht. 😊
November

Im November ging es dann einen Tag zum Rheinfall – da kann man einfach mit der BahnCard100 hinfahren. Obwohl man da in die Schweiz fährt!
Und dann ging es noch nach Hamburg (da war ich in letzter Zeit echt ganz schön häufig!) und Bremen (dort bin ich eindeutig zu selten. Ist richtig schön da!)
Ansonsten war ich viel arbeiten, hatte noch ein Konzert und konnte dann auch nicht mehr so viel reisen.
Dezember

Gibt es irgend jemanden, der im Dezember ganz entspannt viel Zeit hat um besondere Dinge zu machen? Letztes Jahr habe ich Anfang Dezember den Urlaub im Zug (Blog) gemacht. Das war aber eher die Ausnahme.
Dieses Jahr gab's einen mini-Ausflug nach Berlin, anderthalb Wochen Erkältung im Bett, ein paar Arbeitstage, Uni. Einen Plätzchen-Back-Tag habe ich dieses Jahr auch noch eingeschoben. Und ich war in Rhede (Instagram) Sight-Seeing. Muss man nicht kennen, aber ich war eh da und hab die Zeit genutzt. Und weil ich das alte Bahnhofsgebäude gefunden habe, aber keinen Bahnhof, habe ich mich auch noch ein bisschen mit der Bahngeschichte auseinandergesetzt. 😁
Ausblick

Und dann kommt jetzt auch schon Weihnachten. Ich muss den Beitrag natürlich vorher schreiben, damit ihr ihn pünktlich in eurem Postfach findet. Aber nach Weihnachten passiert dieses Jahr vermutlich eh nicht mehr viel...
Deshalb wünsche ich euch mit diesem Blogbeitrag frohe Weihnachten! Wenn ihr Zeit habt, stöbert gerne noch ein bisschen bei mir auf dem Blog. Ihr könnt mir auch schreiben: karina.karinosa@web.de
Und hier noch eine kleine Träwelling-Statistik des Jahres:
Die Statistik wurde automatisch erstellt, unterscheidet sich aber (logischerweise) kaum von meiner eigenen BahnCard-Statistik. Falls du auch Träwelling nutzt und die die Jahres-Statistik nicht reicht (ich habe da noch ein paar andere Auswertungen vorgenommen), kannst du dir gerne meine Anleitung durchlesen und deine eigene Statistik erstellen. 😁

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr!