Ostern in Peru

Vor ziemlich genau 5 Jahren habe ich Ostern in Peru gefeiert. Wie das dort so war und was die vielen bunten Eier sollen, kannst du hier nachlesen.

Ostern in Peru

Frohe Ostern! 😊
Vor ziemlich genau 5 Jahren habe ich Ostern in Peru gefeiert. Ähnlich wie bei Weihnachten war Ostern ein bisschen ernüchternd. Irgendwie fallen die beiden Feiertage voll unter den Tisch. Ein bisschen verrückt, denn die beiden Feiertage zählen in Deutschland ja schon zu den wichtigsten Feiertagen. Die feiert man mehr oder weniger - egal, wie christlich man eingestellt ist. Ich habe die Peruaner als deutlich feierfreudiger wahrgenommen. Und quasi alle sind Christen. Aber Weihnachten und Ostern sind ihnen scheinbar nicht so wichtig. Zumindest nicht als christlicher Feiertag. Als ich einen Freund mal darauf angesprochen habe, meinte er sowas wie "Weihnachten ist uns so wichtig, dass wir das Fest mit unserer Familie verbringen wollen - und nicht in der Kirche."
Aber egal. Ich habe eine kurze Beschreibung von Ostern gefunden, die ich direkt danach geschrieben habe:

Ostern wird hier sogar auch gefeiert! Aber nur ganz kurz und grob:

Mara und ich sind Karsamstag morgens wieder in San Ramon angekommen und haben erst einmal eingekauft: 8 Kilo Mehl, 240 Eier, Hefe, Salz, Zucker und Milch. Und dann haben wir eine Küchenaktion gestartet: Mara hat aus den 8 Kilo Mehl Hefezopf gebacken, ich habe die 240 Eier gekocht und gefärbt. Ostersonntag sind wir dann mit unseren Produkten um 5 Uhr in die Kirche gegangen zum Ostergottesdienst. Das war aber keine Osternacht oder so mit Specials, sondern einfach ein ganz normaler Gottesdienst nur früher, ohne Band und mit lauter Liedern, die man nur zu Ostern singt und die damit keiner kannte. Aber wenigstens hatte die Predigt was mit Ostern zu tun… 😉

Nach dem Gottesdienst gab es Frühstück: Hefezopf, gefärbte Eier, Kaffee und heiße Schokolade mit Haferflocken drin. Um 10 Uhr war dann der ganz normale Sonntagsgottesdienst, wo dann auch die Band gespielt und man die Lieder gekannt hat.