Tram-EM
26 Teams aus 21 Ländern treten im Straßenbahnfahren gegeneinander an. Bisschen kurios!

Nachdem meine Schwester vor zwei Jahren mehr oder weniger zufällig bei der Tram-EM in Leipzig war, habe ich den Termin für die Tram-EM in diesem Jahr im Kalender stehen.
Vor Ort war ich ein bisschen enttäuscht.
Das Programm ging um 10 Uhr los (Begrüßung und dann ein Sänger) und hörte gegen 18 Uhr mit der Siegerehrung auf. Die Begrüßung hab ich mir geschenkt und habe direkt die erste Wettkampfrunde angepeilt. Es war zwar voll, aber man konnte sich noch ganz gut bewegen.
Die Wettkampf-Strecke waren zwei Gleise nebeneinander, auf denen jeweils eine Straßenbahn stand und verschiedene Stationen aufgebaut waren. Beim ersten Rundgang um die Strecke sind mir tatsächlich nur zwei Stationen aufgefallen. Die anderen waren so niedrig und/oder klein, dass ich nicht erkannt habe, dass das auch Stationen sind.
Wir haben uns dann einen Platz vor der Leinwand gesucht, sodass wir die Straßenbahnen im Rücken und die Leinwand mit dem LiveStream vor uns hatten. Schon ein bisschen traurig, dass man nur durch den LiveStream mitbekommt, was da passiert. Aber die Stimmung war trotzdem gut. Es hat sich also gelohnt, den LiveStream nicht alleine vor dem Laptop zu schauen.
Zum Event: 26 Teams (je ein Tramfahrer und eine Tramfahrerin) aus 21 Ländern (manche Länder haben verschiedene Städte antreten lassen. Für Deutschland waren zum Beispiel Teams aus Frankfurt, Leipzig und Berlin da.) sind in verschiedenen Straßenbahn-Disziplinen gegeneinander angetreten. Die Runden dauerten jeweils ca. 2-4 Minuten und die Wartezeit um den Parcours wieder zurückzusetzen war sehr kurz. So ging es Schlag auf Schlag. Die 5 (bzw. 6) Aufgaben wurden mit der Zeit trotzdem etwas langweilig. Nachdem dann noch Hunger dazukam, sind wir dann nach der ersten Wettkampfrunde lieber essen gegangen und dann auch nicht mehr für die Sieger-Ehrung zurück gekommen.
Wenn du einen Eindruck von den Aufgaben bekommen möchtest, kannst du dir den LiveStream auf YouTube anschauen.